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Krankheit & Beschreibung

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Krankheit Beschreibung
Reisedurchfall Reisedurchfall wird charakterisiert durch häufigen Stuhlgang und wird oft mit Magenkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Fieber und Schmerzen begleitet. Besonders riskante Lebensmittel, die Reisedurchfall verursachen können sind rohe oder nicht gar gekochtes Fleisch, Geflügel oder Meeresfrüchte, ebenso rohes Obst und Gemüse. Leitungswasser, Eis und un-homogenisierte Milch und Milcherzeugnisse werden ebenfalls mit erhöhtem Durchfallrisiko in Verbindung gebracht. Die meisten Reisedurchfall Fälle heilen von selbst und erfordern nur reichlichen Ersatz von Flüssigkeit und Salzen.
Malaria Prophylaxe empfohlen.
Es gibt vier verschiende Parasiten, die verschiedene Arten von Malaria hervorrufen. Der Parasit wird durch Moskitos übertragen. Aufgrund der Resistenz der Parasiten gegen verschiedene Anti-Malaria Medikamente kann es trotz der Einnahme von Prohylaxe zu Malariärkrankungen kommen. Nach der Infektion kann es mehrere Tage und manchmal Jahre dauern, bis erste Symptome auftreten. Zunächst kann die Ähnlichkeit der Symptome mit einer normalen Grippe täuschen (Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit, Muskelschmerzen). Eine genaue Diagnose kann nur mit einer Blutuntersuchung erzielt werden, die Behandlung mit Anti-Malaria Medikamenten muss folgen. Die beste Vorsorge ist keine Moskitostiche zu bekommen!
Dengue Bisher keine Impfung oder Prophylaxe verfügbar.
Denguefieber und Dengue-Hemorrhagic-Fieber (DHF) werden durch den Ädes Moskito übertragen, der tagaktiv ist. Dengue Fieber wird charakterisiert durch plötzliches hohes Fieber, starke Kopfschmerzen und Gelenk- und Muskelschmerzen nach einer Inkubationszeit von 3-14 Tagen (meist 4-7 Tage). Viele Patienten haben ebenfalls Übelkeit, Erbrechen und Ausschlag. In seltenen Fällen kann Dengue als schwere, manchmal tötliche Krankheit auftreten mit Blutungen und Überempfindlichkeit (DHF / Dengü Schock Syndrom).
Diphtheria Tetanus Polio Vorbeugende Impfung möglich.
Diphterie ist eine bakterielle Infektion, mit Halsschmerzen und einem grauen Belag über der infektiösen Stelle (meist auf den Schleimhäuten) und einem relativ niedrigen Fieber. In ernsten Fällen kann das Halsgewebe stark anschwellen.
Die Krankheit wird durch Tröpfchen-Infektion von Mensch auf Mensch übertragen, meist durch Einatmen der Bakterien nach Husten, Niessen oder sogar Lachen einer infizierten Person. Es kann auch durch gebrauchte Taschentücher oder Benutzung eines Glasses einer infizierten Person übertragen werden.

Tetanus wird durch eine Infektion mit dem Bakterium Clostridium Tetani verursacht. Tatanus Sporen finden sich weltweit in der Erde und können in den Körper gelangen durch eine Verletzung, Verbrennung oder selbst kleine, nicht bemerkte Wunden. Alle Wunden sollten gründlich mit Wasser und Seife ausgewaschen werden, dabei ist darauf zu achten, Erde und loses Gewebe säuberlich zu entfernen.

Polio wird verursacht durch einen Virus, der hauptsächlich durch die Verschmutzung von Essen und Wasser übertragen wird, obwohl er auch durch Tröpfchen-Infektion weitergegeben werden kann.
In vielen Fallen ist eine Polio Infektion asymptomatisch. Wenn Symptome auftreten geschieht dies plötzlich mit Fieber, Kopfschmerzen, übelkeit und Erbrechen wenn sich das Virus im Darm vermert. Danach dringt der Virus in den Blutstrom und das Nervensystem ein. Lähmungen treten in weniger als 1 von 100 Infektionsfällen auf.

Hepatitis A Vorbeugende Impfung möglich.
Hepatitis A ist die häfigste durch Impfung vermeidbare Reisekrankheit. Es ist eine Virus-Infektion der Leber durch den Hepatitis A Virus (HAV). Ernsthafte Erkrankungsfalle beinhalten oftmals Fieber, Schmerzen, übelkeit und Bauchschmerzen, gefolgt durch einige Tage Gelbsucht.
HAV kann durch direkten Kontakt mit einer infizierten Person oder durch verseuchtes Wasser, Eis oder Meeresfrüchte die in mit Abwässern verseuchtem Gewässer gezüchtet wurden übertragen werden. Ebenfalls ist eine übertragung durch Obst, Gemüse oder anderen ungekochten Speisen, die bei der Ernte oder später kontaminiert wurden, möglich.
Typhus Vorbeugende Impfung möglich.
Typhus kann eine lebensbedrohliche Krankeit sein, aber es gibt ebenfalls milde und atypische Infektionsfälle. Das Kennzeichen einer Typhus-Infektion ist hartnäckiges, hohes Fieber. Weitere häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Schmerzen, Appetitlosigkeit, Vergrösserung der Milz und Verlangsamung des Herschlages. Typhus kann durch Essen oder Trinken von Speisen, die durch eine erkrankte Person kontaminiert wurden übertragen werden. Ebenfalls können mit den Bakterien kontaminierte Abwässer mit Trinkwasser in Berührung kommen oder solches Wasser zum Reinigen von Speisen verwendet werden. Typhus wird üblicherweise mit Antibiotika behandelt und erkrankte und mit Antibiotika behandelte Personen erholen sich normalerweise in 2-3 Tagen.
Gelbfieber Vorbeugende Impfung möglich.
Gelbfieber ist eine Viruserkrankung die Durch Moskitostiche übertragen wird. Viele Gelbfieber Infektionen verlaufen mild und warden nicht bemerkt aber erste und lebensbedrohliche Verläufe sind nicht ungewöhnlich. Nach einer Inkubationszeit von drei bis sechs Tagen treten Fieber, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und übelkeit auf. Nach einer kurzen Verbesserung können Schock, Blutungen und Anzeichen von Leber- und Nierenversagen auftreten. Leberversagen wird mit Gelbsucht in Verbindung gebracht, daher der Name Gelbfieber.
Hepatitis B Vorbeugende Impfung möglich. Die Impfung erfolgt durch drei 1ml intra-muskulöse Injektionen, die zweite 28 Tage nach der ersten und die dritte 6 Monate nach der zweiten Injektion.
Hepatitis B ist einer ernste Erkrankung, Symptome sind chronische Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber und Gelbsucht. In einer kleinen Anzal von Patienten kann die Krankheit eine permanente Schädigung der Leber hervorrufen. Eine Impfung wird empfohlen für Reisende, die planen sich länger in gefährdeten Gebieten aufzuhalten, wie freiwilliges Hilfspersonal, die ggf. in den betroffenen Gebieten medizinisch oder zahnmedizinisch behandelt werden müssen. Kurzzeit-Reisende sind nicht allgemein gefährdet aber können sich selber durch ihr Sexualverhalten in Gefahr bringen.

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